Eine kurz(weilig)e Geschichte der abendländischen Astrologie

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Eine kurz(weilig)e Geschichte der abendländischen Astrologie

Select ArtNr.: S00033
von Heer, Monika (Artikel) (Info)
Serie in 6 Teilen von Monika Heer: Eine kurz(weilig)e Geschichte der abendländischen Astrologie. Woher kommen die astrologischen Symbole? Wer hat die Astrologie erfunden? Und wer bestimmt die Eigenschaften der Planeten?
GESCHICHTE
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Serie in 6 Teilen von Monika Heer:
Eine kurz(weilig)e Geschichte der abendländischen Astrologie.

Woher kommen die astrologischen Symbole? Wer hat die Astrologie erfunden? Und wer bestimmt die Eigenschaften der Planeten? Warum haben die Indianer andere Tierkreiszeichen als wir? Und warum arbeiten die Chinesen mit fünf Elementen? In ihrem Abriss einer Astrologiegeschichte in sechs Folgen konzentriert sich Monika Heer auf die großen Entwicklungslinien innerhalb des westlichen Kulturkreises. Beginnend bei den Chaldäern führt die erste Folge über König Assurbanipal, Ptolemäus, Hermes Trismegistos, Hipparchos von Nicäa bis zu Vettius Valens und Manilius.

Die Rolle der Astrologie im Mittelalter ist vielschichtig und oft genug finden sich widersprüchliche Aussagen in der Literatur. Trotzdem lässt sich eindeutig feststellen, dass die antike Astrologie in breiten Teilen Europas unter der christlichen Herrschaft an Bedeutung verlor. Gleichwohl gab es bei aller Ablehnung der Astrologie immer wieder Astrologiekundige innerhalb der Kirche. Zudem war das Lehrgebäude der klassischen Astrologie mit seinen Querverbindungen zur Astronomie, Mathematik und Philosophie fester Bestandteil der Wissenschaften und Künste. Einige namhafte Persönlichkeiten sollen exemplarisch die Entwicklung der Astrologie zwischen 400 und 1400 n. Chr. veranschaulichen. Gleichzeitig wird die Bedeutung der arabischen Astrologie skizziert und die wichtigsten Methoden werden kurz vorgestellt.

Während die Eroberung Konstantinopels dem alten Europa neue Machtverhältnisse bescherte und die Türken den Kaffee nach Wien brachten, bedeutete die Entdeckung Amerikas eine ungeheure Erweiterung des geographischen Blickfeldes.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts machte sich Johannes Kepler auf, um in Prag mit den empirischen Daten Tycho Brahes seine Planetengesetze zu entwickeln. Zur selben Zeit wurde Giordano Bruno der Ketzerei beschuldigt und auf dem Campo dei Fiori in Rom öffentlich verbrannt.

Fast ist man geneigt, das 18. und 19. Jahrhundert als finsteres Zeitalter der Astrologie zu bezeichnen, denn in diesem Zeitraum verliert die gelehrte Kunst der Sterndeutung ihren Status als anerkannte Wissenschaft endgültig und gerät ins Abseits. Newtons Entdeckung der Schwerkraft von 1687 hatte den letzten Baustein geliefert, um das ptolemäische Weltbild der Antike zu widerlegen.

Der letzte Teil der kleinen Astrologiegeschichte befasst sich mit dem Zeitraum der letzten 150 Jahre.
Rubrik GESCHICHTE
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Umfang in Seiten 24
Enthaltene Artikel 083-49, 084-44, 085-46, 086-51, 091-48, 093-44