Agatha Christie - Fiktion als Rückzugsort

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Agatha Christie - Fiktion als Rückzugsort

Select ArtNr.: 075-08
von Küdde, Christian (Artikel) (Info)
12. Januar 1976: In einem englischen Dorf hütet eine 85-jährige Frau das Bett und dann stirbt sie friedlich. Die internationale Presse ist anwesend und abends gehen im Londoner Westend ihr zu Ehren für eine Stunde die Lichter aus.
SCHRIFTSTELLER
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12. Januar 1976: In einem englischen Dorf hütet eine 85-jährige Frau das Bett und dann stirbt sie friedlich. Die internationale Presse ist anwesend und abends gehen im Londoner Westend ihr zu Ehren für eine Stunde die Lichter aus. Die Frau, deren Tod solche Reaktionen hervorrief, ist Agatha Christie.
Sie war eine Schriftstellerin, die sechs Jahrzehnte aktiv war, deren Romane eine Zwei-Milliarden-Auflage erreichten und die in 109 Sprachen übersetzt worden sind. Nach einer Erhebung der UNESCO über die meist gelesenen Bücher der Welt steht Agatha Christie an dritter Stelle hinter der Bibel und Shakespeare. Allein die Fülle ihres Schaffens nötigt zu einer Verbeugung: Neben den gut 70 Krimis schrieb sie sechs Romane unter dem Pseudonym Mary Westmacott, veröffentlichte diverse Gedichte und schuf ein gutes Dutzend Theaterstücke.
In Agatha Christies Geburtshoroskop sind zwei Hauptfiguren angelegt, die nicht leicht nebeneinander zu leben gewesen sein dürften: Einerseits eine praktische, analytische Perfektionistin, andererseits eine leidenschaftliche Figur, die sich nach spirituell-mystischen Werten sehnte und kollektive Strömungen thematisieren konnte.
Rubrik SCHRIFTSTELLER
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Umfang in Seiten 4
Person(en) Christie, Agatha (Autor)
Erschienen im Jahrgang 2007
Heft Nr. Nr. 5
Beginnseite im Heft 8